Published: 25. Juli 2017

Rival Sons Live @ Den Atelier – 25-07-2017

RIVAL SONS – Ein „kurzer“ Ausflug in die große Ära des Rock ’n‘ Roll

Die Rival Sons aus Long Beach sind eine der wenigen Bands, die das Rock ’n‘ Roll Feeling der 70er unverfälscht in die Gegenwart transportieren können. Und das haben sie am Dienstagabend im Den Atelier wieder mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Musikalisch spiegeln Sie eine Mischung aus Deep Purple, The Who und Led Zeppelin wider. Sänger Jay Buchanon ist auch stimmlich nicht weit von Robert Plant entfernt, der mit seiner Stimme damals Led Zeppelin berühmt machte. Auch die Art zu singen, nämlich mit vollem Körpereinsatz und tiefster Inbrunst erinnert an das Auftreten von Größen wie Roger Daltrey oder David Coverdale. Wer aber jetzt denkt Rival Sons kopieren die alten Helden, der irrt, den Rival Sons haben trotz allen Vorbildern ihren eigenen Stil gefunden. Zu Beginn gabs gleich zwei neue Songs, „Hollow Bones Pt. 1“ und „Tied up“. Das vollgepackte „Atelier“ war sofort mit dabei und nach „Electric man“, „You want to“ und „Memphis Sun“ durften die Fans entscheiden was als nächstes kommen sollte. Die Fans entschieden sich für „Jordan“ aus dem Album „Head Down“. Danach kam einer der Höhepunkte als Joy Buchanon sein Lieblingslied sang, dass er seinem Sohn widmete „Face of Light“ und jeder Einzelne im Atelier sang mit. Danach ging es auch schon dem Ende entgegen. Mit „Torture“, „Open My Eyes“, Hollow Bones Pt. 2″ und „Keep on Swinging“ verabschiedeten sich die „Rival Sons“ aus Long Beach nach rund einer Stunde ohne Zugabe. Da könnten sie sich von ihren Vorbildern noch eine Scheibe abschneiden, die spielen teilweise noch heute länger.

FOTOSTRECKE – RIVAL SONS LIVE @ DEN ATELIER – 25-07-2017

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